Die Generation Y – was bedeutet das überhaupt? Und ist das dann nicht schon längst überholt?

Das Y, steht für Why? Wir hinterfragen, erzeugen unsere eigene Vorstellung von dem, was ein Leben erfüllt, sind weltoffen und im Zeitraum von 1980-1999 geboren. Auch bekannt als die Millennials.


Doch was für eine Rolle müssen wir erfüllen um diesem Titel gerecht zu werden?
Muss ich denn alles hinterfragen? Mein Leben nicht nach meinem Beruf ausrichten?
Erst mit Mitte 30 Kinder bekommen wollen? Mindestens Abitur haben?
Denn so werden wir von Forschern definiert.

Macht uns nicht gerade diese Vielfalt aus? Diversity und so. Jeder kann doch inzwischen machen, was er möchte. Was man ja auch super dadurch sieht, dass gefühlt jede fünfte schwanger ist. Und die sind eben nicht alle in ihren Mittdreißigern, im Gegenteil. Zumindest in meinem Bekanntenkreis werden die Mütter wieder jünger. Familie kann eben auch an erster Stelle stehen und nicht immer nur der Job. Oder einfach beides. Doch auch das sinkende politische Engagement zeigt eigentlich eher, dass uns egal ist, was die da Oben so machen und wir eben nicht hinterfragen was da alles so abgeht.

Schaut man sich einmal die Definition unserer Nachfolger, der Generation Z an,  sieht das Ganze doch schon gleich anders aus. Wieder einmal hat sich eine Gegenbewegung entwickelt. Sie werden sich wieder mehr engagieren, aktiver werden, außerdem stehen Job und Karriere nun an erster Stelle. Netzwerken statt Reisen. Doch wer denkt, es gehe ihnen nur ums Geld, liegt laut Forschern falsch. Anerkennung ist der ausschlaggebende Punkt.

Aber lässt sich eine gesamte Generation einfach so kategorisieren? In eine Schublade stecken? Ich denke nicht, auch wenn die Analysen einige Parallelen zu dem Lebensgefühl der jetzigen Noch-Jugend aufweisen, glaube ich eher, dass es sich um eine Art Horoskop-Effekt handelt. Man glaubt etwas in seinem Leben zu erkennen, bloß weil einem gesagt wird, dass es da ist.

Hanna Lüthi

Hallo ich bin Hanna

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