70 Jahre Dior – in der Stadt der Liebe

Unser heutiger Tag steht ganz unter dem Motto der Hingabe.

Mit der Metro 1, bis Palais Royal / Musée du Louvre, geht es zur „Christian Dior, Designer of Dreams“ Ausstellung im Musée des Arts Décoratifs in Paris. Draußen bildet sich bereits eine riesige Schlange, denn hinter den imposanten Mauern des bis 1857 erbauten Gebäudes befindet sich auf 3000 Quadratmetern die weltweit größte Exposition an Haute-Couture-Stücken, Fotografien und Zeichnungen, welche sich über die letzten 70 Jahre, seit Entstehung des Hauses, angesammelt haben.

 

Die Qualität der Ausstellung wurde schon zur Eröffnung durch die hochkarätige Auswahl der Gäste unterstrichen. Neben Jennifer Lawrence, strahlten Robert Pattinson, Cara Delevigne und Bella Hadid im Dior Look.

Dem Museums-Direktor Olivier Gabet und der Mode- und Textilbeauftragten des Denver Art Museum Florence Müller, welche gemeinsam die Ausstellung kuratierten, lag besonders Christian Dior himself am Herzen. Denn, „In manchen Ländern, die erst spät mit der Geschichte der Haute Couture in Berührung gekommen sind, denkt man, Christian Dior sei ein Parfum“, sagt Florence Müller.
Deshalb erfährt man viel über den Designer als Person. Beispielsweise, dass er sich regelmäßig die Zukunft vorhersehen ließ, in seiner Jugend Kunstausstellungen organisierte und immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hatte.

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So findet man sich am Anfang in einem Ausstellungsraum wieder, welcher mit Gemälden von Gaudi und Picasso bestückt ist. Angrenzend sind hunderte Stücke des Labels nach allen Farben des Regenbogens sortiert und spiegeln die klassische sowohl farbenfrohe und extravagante Identität des Hauses wieder.

 

 

Der zweite Teil der Ausstellung „Designer of Dreams“ widmet sich den Wegbegleitern, des Hauses, welche ihm nach dem Tod von Christian Dior Leben eingehaucht haben und dessen Codes erhielten. Darunter Yves Saint Laurent (1958-1960), John Galliano (1997-2011), Raf Simons (2012-2015) und seit 2016 Maria Grazia Chiuri. Jeder erhielt einen ihm gewidmeten Raum, in dem man noch bis zum 7. Januar 2018 Skizzen, Fotografien und Roben der Designer bewundern kann.

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Danach geht es nach Montmartre. Hier steht in einem Park eine etwa fünf Meter lange Mauer, auf der in allen Sprachen der Welt „Ich liebe Dich“ steht. Wie könnte man einen Tag in der Stadt der Liebe besser abschließen als grinsend, mit einer der besten Freundinnen vor dieser Wand abgelichtet zu werden?

Hanna Lüthi

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