Reise-Tipps zu Marrakesch, Marokko

Lust auf eine Reise à la „Tausend und einer Nacht“? Der Trip nach Marrakesch wird zum absoluten Traumurlaub, wenn DER BLEU der Genie aus der Wunderlampe sein darf, der mit diesen Insider-Tipps die sehnlichsten Wünsche erfüllt.

Jemaa al Fna: Das Herzstück von Marrakesch 

Die UNESCO hat diesen Ort als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit gerühmt und doch wechselt der Platz Jemaa al Fna ständig sein Gesicht und ist in einer unendlichen Entwicklung. Architektonisch ist dieser Ort eher unspektakulär, aber es ist das Herz der alten Medina, das durch die Menschen am Pulsieren gehalten wird. Die vielen, geheimnisvollen Gassen, sind wie verzweigte Adern. Der Marktplatz ist ein Erlebnis für alle Sinne: Exotische Gewürze verführen Nase und Mund, Schlangenbeschwörer täuschen das Auge, raffinierte Handarbeiten leiten die Finger und die heimische Musik wirkt beflügelnd.

 

Mit dem Kamel durchs Atlas-Gebirge und in die Wüste

 

Achtung, an dieser Stelle nicht seekrank werden! Auf dieser Reise besucht ihr kleine Dörfer, reitet durch Obstgärten und erkundet das Atlasgebirge in einer anderen und schaukeligen Perspektive. Es gibt zahlreiche Anbieter, die diese Form von Tagesausflügen anbieten. Wer die Kamele lieber ruhen lassen will, kann sich auf eignen Fuß auf 2000 Höhenmeter begeben, denn das Atlasgebirge lädt zum Wandern ein.
Ein Ausflug in die Wüste wird viel Zeit in Anspruch nehmen, denn alleine die Autofahrt dauert mehrere Stunden. Im Sandmeer angekommen folgt ein langer Kamelritt, bis nach zwei Stunden das Zeltlager aufgeschlagen wird und es etwas zu Essen gibt. Der atemberaubende Sonnenaufgang am nächsten Morgen ist die lange Reise aber wert.

Die Ouzoud Wasserfälle

20180402_132930Die Wasserfälle von Ouzoud sind eine der bemerkenswertesten Naturschönheiten im Atlasgebirge. Sie sind 110 Meter hoch und befinden sich im Hochatlas-Zentrum von Marokko, in der Provinz Azilal, 150 Kilometer nordöstlich von Marrakesch. Durch den nahhaften Boden gibt es viele Obstgärten und grüne Flächen in dieser Gegend. Die Wasserfälle sind von einem ständigen Regenbogen gekrönt, der diesen Ort magisch erscheinen lässt. Wie es aber häufig passiert, ist auch dieser Ort vom Tourismus überschwemmt. Die großen Menschenmassen und der herumliegende Müll rauben dem Wasserfall einen Teil seiner atemberaubenden Wirkung.

Le Jardin Majorelle:  Die berühmteste Grünanlage Marrakesch

farten.PNGDer schöne Garten ist auf den französischen Maler Jacques Majorelle zurückzuführen. Deug einem Grundstück, das er 1923 erwarb, legte er rund um sein Atelier einen bezaubernden Garten an, den er 1947 für Besucher öffnete. Nach seinem Tod verfiel die Grünanlage, bis sie 1980 von dem französischen Modedesigner Yves Saint Laurent und dessen Lebenspartner Pierre Bergé aufgearbeitet wurde. Der Couturier fühlte sich durch die bunte Stadt an seine Kindheit im algerischen Oran erinnert. Im Museum neben dem schönen Garten, kann man in seiner Mode die nordafrikanische Kultur erkennen, die ihn in seiner Arbeit inspiriert hat.

Kochkurs: Wenn Marrakesch den Geschmack trifft

Eine fremde Kultur lernt man am besten übers Essen kennen. Bei einem traditionellen Kochkurs bietet sich genau dafür die Möglichkeit und man lernt die Geschichte hinter bestimmten Kräutern kennen und bekommt so manche Frucht serviert, die man vorher noch nie gesehen hat. Ein wichtiger Bestandteil der Kultur bildet der frische Minztee, der mit viel Zucker aufgekocht wird. Die Tajine gehört in die Küche jeder guten Hausfrau. Dabei handelt es sich um ein rundes, aus Lehm gefertigtes Schmorgerät, worin Gemüse und Hühnchen zubereitet werden.  Die exotischen Gewürze verführen den Gaumen.

 

 

 

Restaurant-Tipps in Marrakesch:

Die Stadt bietet zahlreiche schöne Lokalitäten zum Essen. In den Wenigsten werden euch jedoch Alkohol angeboten werden, denn der kommt im Leben der Einheimischen einfach nicht vor. Europäisierte Lokale und moderne Riads werden im Ausnahmefall die ein oder andere Weinflasche für euch haben.

Comptoir Darna: Das beliebte Lokal befindet sich in einer zweistöckigen Villa, in der DJs für die richtige Hintergrundsmusik sorgen. Die ausgezeichnete Küche wird von einer zauberhaften Atmosphäre begleitet. Am Wochenende treten hier Bauchtänzerinnen auf.

Nomad & Le Jardin: Bei diesen zwei Restaurants handelt es sich um eine Partnerschaft. Die liebevoll eingerichteten Lokale mit Innenhöfen laden zum Verweilen bei Kerzenschein ein. Im Nomad werden die mit der „Spezialität des Tages“ gewonnenen Einnahmen an karitative Einrichtungen gespendet.

Hamam: Entspannung für Körper & Seele

Hamam ist ein fester Bestandteil der Kultur im arabischen Raum und wird auch in Marrakesch ausgiebig genossen. Wasser ist in diesem Wellnessritual das Zauberelixier und verwöhnt Körper und Seele in drei unterschiedlichen Phasen. Zunächst wird man auf einem beheizten Marmorstein abgelegt und mit warmen Wasser begossen. Durch die Hitze entspannen alle Muskelpartien im Körper. Dann wird die Haut mit Kese, einem Peeling behandelt, wobei die toten Hautschüppchen entfernt werden und der Körper gereinigt wird. Als nächstes wird Seifenlauge aufgeschäumt und mit einem Schaumbeutel über den Körper gelegt – der absolute Gegensatz zum Peeling. Wahlweise folgt nach dem Abspülen noch eine Haarwäsche und eine Ölmassage. In Sachen Architektur sind die Hamam-Tempel ein Highlight an sich und die Räumlichkeiten laden zum Verweilen ein.

Ronja Ebeling

Hello, it's Ronny! Ich mache zurzeit mein Volontariat bei Gala Online in Hamburg. Derbleu.com möchte ich trotz Vollzeitjob weitermachen. Diese Website ist meine kreative Spielwiese: Hier steckt viel Herzblut, Gedankengut und Zeit drin.

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