Was gibt es eigentlich neues an deutschen Labeln? 2.0

Bereits vor einem Monat sprachen wir über neue Designer und Labels aus Deutschland. Damals stellten wir euch 032c, GmbH und OTTOLINGER vor. Nun kommen wir auf drei weitere Label aus unserer Hauptstadt zu sprechen: Dumitrascu, Ximon Lee und Nhu Duong.

Dumitrascu:

„Mode kann vieles sein, beispielsweise intellektuell. Aber am Ende muss sie doch vor allem eines machen: Spaß“. Mit dieser Einstellung entwirft die Designerin ihre Kollektionen. „Spaß“ machen ihre Kollektionen wirklich! Bunte Stoffe, Prints und ein Mixup aus Drapage und Millimeter genauem Tailoring. Ihre Kollektionen zeigen vor allem eines: Hingabe. In jedem einzelnen ihrer Kleidungsstücke lässt sich ein in ihr tiefverwurzeltes know-how gepaart mit einem großen Level an Emotionalität wieder finden. Das wird zum Beispiel an handbemalten und bearbeiteten Stoffen deutlich.

Doch nicht nur die Kleidungsstücke – kann man sie in diesem Falle überhaupt so nennen? – erregen aufsehen. Auch ihre ModenShows in Paris sorgen für Furore. So präsentierte sie ihre S/S17 Kollektion in einem Pariser „Sex-Hotel“ und setzten 2018 sogar noch nach, indem sie bewusst wiederrechtlich eine dicht bemannte U-Bahn Station in Paris zu ihrem Laufsteg machte. Die beiden Videos könnt ihr euch hier ansehen (http://www.dumitrascu.de)

 

XIMON LEE

Der in New York studierte Designer tat sich zuerst schwer mit Berlin. Er habe anfangs ein Problem damit gehabt, die richtigen Materialien, Ressourcen und Arbeitskräfte in der Stadt zu finden. Doch auch dafür gab es Lösungen.

Lee überzeugt vor allem durch sein Zusammenspiel von Materialien und Schnitt, so versteht er es Denim Oberteile genauso gut aussehen zu lassen wie hautenge Knitwear Teile.

Lee’s Arbeit – skulpturale Menswear aus Hightech Materialien – wurde vor allem durch seine Partizipation in der  „VFiles Made Fashion-Show“ im Rahmen der NYFW und dem Gewinn des H&M Design Awards (http://designaward.hm.com/designer/ximon-lee/) bekannt.

(http://www.ximonlee.com/shop/)

 

Nhu Duong

Die schwedische Tochter eines Kung-Fu Meisters und einer Schneiderin machte 2009 ihren Universitäts-Abschluss. Mit großem Erfolg: Ihre Bachelorkollektion wurde von Weekday aufgekauft und in großer Auflage produziert. Nach ihrem Studium  zog sie nach Berlin und gründetet dort ihr eigenes Label. Ihre Silhouetten vereinen, so Nhu, vor allem zwei Dinge die 90’s und Sportswear. Dies erkennt man sofort, besucht man ihren Online-Shop. Sweater und leichte Kleider in einer modernen Ästhetik paaren sich mit etwas außergewöhnlicheren Teilen wie Hosen mit weiten Cut-Outs die ihr euch hier ansehen könnt http://shop.nhuduong.com !

Kennt ihr noch mehr Labels über die ihr gerne mehr wissen würdet? Sagt sie uns in den Kommentaren!

timstolte

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