#FASHIONREADS KW36: Welche Artikel in den letzten Tagen die Modewelt geprägt haben

Diese Woche dreht sich in unserem #fashionreads alles um das Thema FAKE. Selbst manche vermeintliche Fashion Experten brauchen ihr Leben lang, um zu verstehen, dass nicht alles, was greifbar ist, auch echt ist. 

So ist nicht jeder gehypter Trend eine Investition wert, nicht jede Frau mit einer Birkin Bag ist eine Fashionista und manchmal ist es der lang unterschätzte Designer, der einem die Augen öffnet. Der Fokus auf das Wesentliche, das Wahre, ist entscheidend.

Chanel shoes, but no salary: how one woman exposed the scandal of the French fashion industry

 Guilia Mensitieri ist die Autorin des Buches “The Most Beautiful Job in the World.” Die Italienerin arbeitet selbst nicht im Feld der Mode. Jedoch hat sie 50 Professionelle aus der Branche befragt und ihre Ergebnisse in einem Buch zusammengefasst. Das Ergebnis ist erschreckend: Mensitieri berichtet von einer Stylistin, die in Gutscheinen bezahlt wird. Sie trägt zwar die teuersten Kleidungsstücke, kann sich aber nicht eine eigene Wohnung leisten. Mehr darüber auf The Guardian.

Tom Ford Gets Back to Reality

Cathy Horn ist nicht gerade für ihre positiven Reviews bekannt. Die Modekritikerin scheint aber von Tom Fords letzter Show auf der New York Fashion Week fasziniert gewesen zu sein. Zum ersten Mal seit Jahren wirkt die Mode des Begründers des Porn-Chic wieder tragbar. Auf The Cut ist ihr Review lesbar.

Everyone laughed at Thom Browne’s short pants. Now they’ve made him very rich

Vor ein paar Tagen hat die italienische Luxusgruppe Ermenegildo Zegna den Kauf von 85% des Kapitals der Marke Thom Browne öffentlich gemacht. Diese Transaktion soll ungefähr 500 Millionen Dollar generiert haben. Dabei wird Thom Browne – wie es der hiesige Artikel zu Recht unterstreicht – sehr oft auf seine „zu kurze“ Männerhosen reduziert. Seine erfolgreiche Frauenmode wird nur selten erwähnt. Die Modekritikerin Robin Givhan porträtiert für The Washington Post den Aufstieg des Designers.

How reality TV shaped the idea of fashion as a bitchy, hostile industry

Woher kommt eigentlich die universelle Annahme, dass die Modeindustrie ein aggressives Pflaster ist? Für Dazed analysiert Tom Rasmussen , wie Reality-Shows gleichzeitig Begierde und Hass in Bezug zur Modewelt erzeugen konnten.  Die Recherche des Journalists basiert auf Shows wie The Rachel Zoe Project, Project Runway oder Kell on Earth.

Photo by Charisse Kenion on Unsplash

Juliane Clüsener-Godt

Hello, ich bin Juliane. Ich studiere zurzeit Modejournalismus in Hamburg, möchte in naher Zukunft aber am liebsten für ein Print-Magazin die aktuelle Modewelt analysieren. Neben einer unendlichen Liebe für Frankreich, mein Heimatland, pflege ich auch mit sehr großer Sorgfalt meine multiplen und diversen Bücher.

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